Passen Sie Ihre Artworks an die neue Europäische Lebensmittel-Informationsverordnung an

13.08.2015

Lebensmittelverpackungen müssen bis Ende 2014 an die neue EU-Verordnung angepasst werden. Qualitätsbewusste Unternehmen müssen Lösungen finden, um diese Änderungen effizient zu steuern und kostspielige Fehler zu vermeiden. Die Firma Hamlet, Hersteller von Pralinen, Keksen, Süßwaren, Kaugummi und Gebäck für den Weltmarkt, hat das Prüfsystem EyeC Proofiler Content gewählt, um diese Herausforderung zu meistern.

Die Lebensmittel-Informations-verordnung (LMIV) ist für Unternehmen der Lebensmittelbranche eine der zentralen Herausforderungen  dieses Jahres. Durch die Verordnung soll sichergestellt werden, dass für Lebensmittelhersteller europaweit einheitliche und klare Vorgaben zur Kennzeichnung existieren und dass Verbraucher beim Lebensmittelkauf umfassend informiert werden. Die LMIV gilt ab dem 13. Dezember 2014, ausgenommen der Bestimmungen über die Nährwertdeklarationen, deren Gültigkeit am 13. Dezember 2016 in Kraft tritt.

Alle Verpackungen müssen angepasst werden

Die vorgeschriebene Kennzeichnung von Allergenen ist eine der wichtigsten Änderungen. Nach der neuen Verordnung müssen Informationen zu allergieauslösenden Inhaltstoffen auf allen Lebensmittelverpackungen zur Verfügung gestellt und im Zutatenverzeichnis aufgeführt sein. Bei vorverpackten Lebensmitteln sind Allergene im Zutatenverzeichnis optisch hervorzuheben. Für  Pflichtangaben auf  Lebensmitteletiketten wird eine Mindestschriftgröße  festgelegt.  Zu weiteren in der LMIV beschriebenen Änderungen gehören obligatorische Nährwertkennzeichnungen auf abgepackten Lebensmitteln, verbesserte Ursprungslandkennzeichnungen, verbesserte Datums-Markierungen und Kennzeichnung von nicht vorverpackten Lebensmitteln.

Für Lebensmittelunternehmer wie Hamlet haben diese Veränderungen große Auswirkungen. Der belgische Süßwarenhersteller beliefert seine weltweiten Kunden seit einem halben Jahrhundert mit dem „süßen Glück”. Hamlet, Cupido, Forum, B&C, Smart, Fun und Deco Fun sind einige der bekannten Marken des Unternehmens. Ihr Erfolg basiert vor allem auf der attraktiven Verpackungsgestaltung. Elke Van Pee, Mitarbeiterin des Packaging Project Department bei Hamlet, erklärt: „Alle unsere Verpackungen müssen angepasst werden. Das entspricht mehr als 1.000 Artworks.” Ein riesiger Arbeitsaufwand.

Automatisierung: Der Weg zum Erfolg

Bisher prüfte das Unternehmen seine Artworks manuell durch drei Mitarbeiterinnen. Um diesen Prozessschritt zu optimieren, musste Hamlet eine Lösung finden, die die Qualität der Reinzeichnungen sicher stellt und Freigabeverfahren beschleunigt. Es wurde schnell klar, dass eine technologische Investition die einzig sinnvolle Lösung ist. Elke van Pee erklärt: „Leider ist manuelles Korrekturlesen nicht zu 100% zuverlässig. Ein Mensch ist nicht gleichbleibend konzentrationsfähig. Besonders wenn  dieselbe Datei mehrfach geprüft werden muss. Wir waren überzeugt, dass es besser sei, in ein automatisiertes Prüfsystem zu investieren, als einen neuen Mitarbeiter einzustellen."

Für Hamlet war es wichtig, ein System mit sehr hoher Prüfgenauigkeit zu finden, welches  komplette Inspektionen durchführen kann und schnell und einfach in der Bedienung ist. Das System sollte zum einen  Textänderungen, wie Änderungen in Schriftart oder -größe, kontrollieren können. Zum anderen  sollte es Anpassungen in Grafiken, wie Logos und vektorisierten Text, inspizieren, sowie Barcodes prüfen und entschlüsseln können.

Genauigkeit und Vollständigkeit: Zwei kritische Faktoren

Mit diesen Kriterien im Hinterkopf hat Hamlet drei verschiedene Prüfsysteme getestet. Aber nur eines hat all ihren Anforderungen entsprochen: Der EyeC Proofiler Content, die neue Lösung von EyeC – Hersteller von Hochleistungsinspektionssystemen für Qualitätsprüfungen in der Druckvorbereitung und der Druckindustrie. Elke sagt: „Die anderen Lösungen, die wir getestet haben, erfüllen unsere Anforderungen nicht vollständig. Es ist nicht sehr praktisch, wenn Teile des Artworks immer noch manuell geprüft werden müssen. Außerdem konnten manche Abweichungen, z.B. Umstellung auf Bold, nicht gefunden werden.”

Im Gegensatz zu diesen Systemen erfüllt der EyeC Proofiler Content alle Kriterien von Hamlet. „Auf eine Empfehlung von einer unserer Druckereien kontaktierten wir EyeC”, sagt Elke. „Der größte Vorteil dieses  Inspektionssystems ist, dass es zur gleichen Zeit Texte, Grafiken und Barcodes prüft.” Basierend auf einer neuen (patentierten) Technologie ermöglicht der EyeC Proofiler Content einen schnellen und genauen Vergleich von zwei Versionen einer Datei. Es ist die einzige Lösung auf dem Markt, welche den gesamten Inhalt eines Artworks in einem Vorgang prüft. Der Prüfprozess ist einfach, schnell und reproduzierbar. Signifikante Abweichungen zwischen verglichenen Dateien werden dem Bediener anschaulich dargestellt. Nach einer Bewertung der Abweichungen wird automatisch ein Prüfbericht erstellt.

10-mal schneller als zuvor

Nach einigen Monaten der Benutzung des EyeC Proofiler Content ist Hamlet sehr zufrieden mit dem Produkt. Die Mitarbeiter sind begeistert und schätzen  vor allem die einfache Bedienung. Elke sagt: „Die Prüfung mit dem EyeC Proofiler Content ist viel, viel schneller als die manuelle Prüfung – im Schnitt 10-mal so schnell.” „Sie ist schneller und genauer. Was will man mehr?”, fügt sie lächelnd hinzu.

In Zusammenarbeit mit seinen Zulieferern hat Hamlet eine weitere Methode zur Qualitätssteigerung eingeführt. Bei Anpassungen an Artworks schicken ihnen Designagenturen und Druckereien nun ungeschützte PDF-Dateien mit editierbarem Text zur Prüfung und Freigabe.

Mehr Kontrolle über Artwork und Qualität

Das Arbeiten mit geprüften und korrekten PDF-Dateien verbessert die Inspektionsergebnisse immens. Der EyeC Proofiler Content nutzt die Vorteile von editierbarem Text für eine genauere Kontrolle.

Mit dem EyeC Proofiler Content ist Hamlet nun bestens gerüstet, um die Vielzahl an Artworkänderungen bis zum Jahresende  umzusetzen. Ein zusätzlicher Vorteil für Hamlet ist die verbesserte Kontrolle über die Artworks ihrer Zulieferer. Fehler können weitaus früher gefunden und vor dem Druck korrigiert werden, was ihnen viel Zeit und Geld erspart.

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