Erhöhte Sicherheit bei der Produktion pharmazeutischer PackungsbeilagenNeues zu Inspektionssystemen zur Druckbildkontrolle - EyeC GmbH nach oben

Erhöhte Sicherheit bei der Produktion pharmazeutischer Packungsbeilagen

Erhöhte Sicherheit bei der Produktion pharmazeutischer Packungsbeilagen

Hamburger Traditionsunternehmen setzt bei der Produktion pharmazeutischer Packmittel auf automatisierte Qualitätskontrolllösungen und positioniert sich somit noch stärker als verlässlicher Partner für die Pharmaindustrie in Norddeutschland.

Die Produktion pharmazeutischer Erzeugnisse unterliegt hohen Qualitätsanforderungen. Neben den normativ bzw. gesetzlich vorgeschriebenen Standards erfordert auch der zunehmende Kosten- sowie Zeitdruck im Druckereigewerbe die Automatisierung von Prüf- und Produktionsprozessen. Wer heute seine Marktposition als zuverlässiger Partner der Pharmabranche halten und stärken will, muss mehr denn je in Technologien für die Qualitätskontrolle investieren – so auch bei der in Hamburg ansässigen Druckerei Siepmann GmbH. Hier entschied man sich Ende 2018 für eine Lösung zur automatisierten Stichprobenprüfung, um die hohen Anforderungen an pharmazeutische Packmittel noch sicherer zu gewährleisten.

Automatisierte Druckbildkontrolle von Packungsbeilagen

Die inhabergeführte Druckerei Siepmann GmbH zählt seit 70 Jahren zu den wenigen Produzenten pharmazeutischer Beipackzettel in Norddeutschland. Dabei war man sich dem hohen Qualitätsanspruch als jahrelanger Zulieferer und Dienstleister der pharmazeutischen Industrie längst gewiss und gewahr. Die Prüfung von Druckzeugnissen erfolgte jahrzehntelang manuell und dabei größtenteils verlässlich. Für die oft zeitaufwendigen Prüfungen und Freigaben pharmazeutischer Druckerzeugnisse wurden bisweilen Rotfilme genutzt und vertraute bei der visuellen Prüfung auf die Expertise des jeweiligen Fachpersonals.

Trotz des in der Druckerei etablierten Zweischichtsystems sah man sich in den letzten Jahren einem starken Kosten- sowie Zeitdruck ausgesetzt, was die Automatisierung bestehender Prozesse zunehmend in den Fokus rückte. Ein bislang selten aufgetretener Produktionsfehler gab letztlich den finalen Anstoß für die Investition: „Bei der Endkontrolle eines Auftrags bemerkten wir, dass ein Nutzen des Druckbogens durch ein Loch im Gummituch während des Druckens beschädigt wurde. So sahen wir uns gezwungen, einen Teil der Auflage zu vernichten. Um solche Fehler zukünftig zu vermeiden, haben wir beschlossen unsere Kontrollen durch die Anschaffung eines Systems zur Stichprobenprüfung zu verstärken.“ stellt Thomas Siepmann, Geschäftsführer der Druckerei fest.

Zuverlässige Stichprobenprüfung mit dem EyeC Proofiler 1200 DT

Nach eingängiger Recherche entschied man sich mit dem Proofiler 1200 DT für eine Offline-Prüflösung im Großformat. Thomas Siepmann: „Bei der Auswahl war es uns wichtig, dass die Inspektion individuell an unsere Prüfparameter anpassbar ist, um im täglichen Betrieb zielgerichtet nur die "echten" Defekte zu erkennen. Wir benötigten zudem eine Lösung, mit der wir in der Lage sind, die großen Offsetdruckbogen in einem Inspektionsdurchgang zu prüfen. Als alteingesessener Hamburger war es mir persönlich auch wichtig mit einem lokalen Partner zusammenzuarbeiten, der uns bei der Inbetriebnahme fachmännisch unterstützt und auch später im Bedarfsfall schnell vor Ort ist, falls wir weiteren Support benötigen. Bei EyeC sind wir fündig geworden und sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit“.

Der EyeC Proofiler 1200 DT kommt bei der Druckerei Siepmann im Druckprozess für den Abgleich zwischen dem zu Beginn, während und am Ende der Produktion gescannten Druckbogens gegen die freigegebene Kundenvorlage zum Einsatz. Potentielle Abweichungen im Druckbild können so schnell und einfach identifiziert und entsprechende Gegenmaßnahmen vom Drucker umgehend eingeleitet werden. Das schafft Vertrauen und Sicherheit – „(…) nicht nur objektiv, sondern auch in den Köpfen der zuständigen Kollegen“ ergänzt Thomas Siepmann.

Auch in der Qualitätsabteilung beschleunigt der Proofiler 1200 DT die bestehenden Prozesse. „Teilweise werden von uns bis zu 80 Beipackzettel als Belege von unseren Pharmakunden gefordert“ stellt Thomas Prösch, Technischer Betriebsleiter der Druckerei fest. „Mithilfe des Systems führen wir die erforderlichen Endprüfungen heute wesentlich effizienter, objektiver und reproduzierbarer durch. In der Praxis haben wir festgestellt, dass alle Kollegen sehr schnell und mit geringem Schulungsaufwand den Proofiler bedienen und damit arbeiten können.“ fügt er hinzu. Die Erstellung von Prüfzertifikaten erfolgt jetzt schneller und flächendeckender als zuvor.

Nach einer raschen Installations- und Schulungsphase profitiert mittlerweile das gesamte Unternehmen von der automatisierten Prüfung. „Wir nutzen die Neuanschaffung des Inspektionssystems auch für die Kommunikation gegenüber unseren Kunden und Interessenten aus der Pharmaindustrie. Mit der gesteigerten Effizienz und der hohen Sicherheit, die wir durch die Automatisierung der Prüfprozesse erhalten haben, zählen wir in Norddeutschland zu den stärksten und zuverlässigsten Partnern der Pharmabranche.“ fügt Thomas Siepmann abschließend hinzu.

Über Druckerei Siepmann

Gegründet 1949 schaut die Druckerei Siepmann GmbH heute auf 70 Jahre Erfahrung im Bereich Offset-/Digitaldruck sowie Spezialfalttechnik für pharmazeutische Beipackzettel zurück. Mit einer starken Innovationskultur, dem umfassenden Fachwissen der Mitarbeiter
und einer großen, regionalen Verbundenheit hat sich das in dritter Generation geführte Familienunternehmen zu einem der stärksten Zulieferbetriebe der pharmazeutischen Industrie in Norddeutschland etabliert.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.siepmanndruck.de

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